Das Textplagiat: Wenn der angebliche “Fehler” zu einer strafbaren Handlung wird

Öfter als in den letzten Jahrzehnten war das Thema Plagiat in den vergangenen Jahren Gegenstand von Diskussionen in den Medien. Zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten sollen sich in ihren veröffentlichen Werken eines Plagiats schuldig gemacht haben. Doch wie entsteht ein Plagiat? Handelt es sich dabei immer um die Suche nach dem einfachsten Weg, um ein Buch, einen Artikel oder irgendeinen anderen Text zu veröffentlichen? Oder resultiert ein Plagiat oft aus Unkenntnis oder aus Versehen? Plagiate scheinen ein mysteriöser Bereich zu sein. Der nachstehende Artikel zeigt, was Plagiate sind, welche Fehler zu einem Plagiat führen können und welche Konsequenzen sich für den Plagiator ergeben. Allerdings wird auch dargelegt, wie Autoren sich effektiv vor Textplagiaten schützen können.

Text plagiarism: When the alleged ‘’mistake’’ mutates into a punishable offence

Einer der wichtigsten Aspekte für Autoren hinsichtlich der Erstellung eines Textes, sei es einer Geschichte für ein Buch, ein Lied oder einen akademischen Essay, ist Originalität. Der Wunsch, etwas Neues und Frisches zu erschaffen, kann für manche Autoren ziemlich überwältigend werden, insbesondere heutzutage, wo es so viele Quellen gibt, die eine Vielfalt an Themen abdecken und viele verschiedene Ideen und Inhalte mit der Welt teilen – darunter Artikel, Bücher, Lieder. Mit dieser Erscheinung verbunden ist das Problem des Plagiats. Traurigerweise tritt dieses Problem besonders häufig im Bildungsbereich auf, wo Studierende bisweilen ihre akademischen Arbeiten plagiieren, zumindest teilweise. Selbstverständlich treten Plagiatsfälle nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei renommierten Schriftstellern, Sängern und Berühmtheiten auf. So wurde First Lady Melania Trump eines Plagiats beschuldigt, weil ihre Rede vor der Republican National Convention im Jahr 2016 auffallende Ähnlichkeiten aufwies mit einer Rede, die Michelle Obama vor der Democratic National Convention im Jahr 2008 gehalten hatte. Insofern das Ausnutzen des geistigen Eigentums anderer keine Seltenheit ist, lohnt es sich, ein genaueres Verständnis darüber zu erlangen, worum es sich bei Plagiaten handelt und welche Konsequenzen sie nach sich ziehen können.

 

Worum es bei Plagiaten geht

In Wörterbüchern wird das Plagiieren oft beschrieben als der Akt des Stehlens der Wörter, Ideen oder Werke anderer Personen, indem man sie als seine eigenen ausgibt und es unterlässt, die Ursprungsquelle anzugeben. Auch wenn erst in den letzten Jahren das Thema eine beträchtliche öffentliche Aufmerksamkeit erfahren hat, so reicht der Diebstahl der Arbeit anderer tatsächlich Jahrtausende zurück. Trotz zahlreicher Debatten um ihr genaues Aufkommen, wird der älteste Plagiatsfall auf das erste Jahrhundert n. Chr. datiert, als Martian, ein römischer Dichter sich darüber beschwerte, dass Fidentinus, ebenfalls ein Dichter, Martials Werke rezitierte und die Lorbeeren dafür einheimste. Natürlich kamen Plagiate zu dieser Zeit nicht so häufig vor und unterlagen daher keinen Gesetzen, weshalb das Einzige, was Martial tun konnte, um sich zu wehren, war, sein mächstigstes Werkzeug einzusetzen – seine Worte. Er schrieb mehrere Verse, die Fidentinus mit seinen Taten dahingehend konfrontierten, dass Letzterer dort als “Plagiarus“ bezeichnet wird – ein Wort, das damals Verwendung fand, um das Entführen der Sklaven einer anderen Person beziehungsweise das Versklaven einer Person zu bezeichnen. Auch wenn es sich hierbei um eine eher spontane Beleidigung handelte, wirkte die Bezeichnung nach und wurde über Jahrhunderte zur Beschreibung änhlicher Diebstähle gebraucht. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts führte Ben Johnson, ein englischer Dichter, durch seine satirische Komödie Poetaster das Wort plagiary in die englische Sprache ein. Interessanterweise wurde ebendieses Werk für ein Plagiat gehalten, insofern Johnson das Werk eines anderen Autors eingebunden haben soll, ohne dies kenntlich zu machen.

Über die Jahre hinweg traten immer mehr Plagiatsfälle zutage. Zu den bekanntesten gehören Dr. Martin Luther King Jr., der Schriften anderer Autoren in seiner Doktorarbeit verwendete, oder Johnny Cash, einer der größten Namen in der jüngeren Musikgeschichte, der zum Teil sein Lied “Folsom Prison Blues” plagiierte, indem er nicht nur die Melodie, sondern auch einen beträchtlichen Teil des Textes eines anderen Liedes nutzte, das ursprünglich von Gordon Jenkins geschrieben wurde, einem berühmten amerikanischen Komponisten und Pianisten. Plagiate kommen auch im Journalismus und in der Wissenschaft vor, wo unethisches Verhalten in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat angesichts dessen, dass die moderne Technologie leichten Zugang zu einer großen Bandbreite an Quellen zu verschiedenen Themen bietet. Insgesamt können mehr als zehn Arten von Plagiaten unterschieden werden, wobei jede einen unterschiedlichen Schweregrad aufweist. Nachstehend werden wir einige moderne Fälle betrachten, in denen Plagiate entstehen können.

 

Wie Plagiate entstehen können

Plagiate können entweder vorsätzlich entstehen, insofern man bewusst die Worte, Ideen oder das Werk eines Anderen stiehlt, oder versehentlich, wenn es der betreffenden Person an Forschungs- und Paraphrasierungskompetenz mangelt beziehungsweise diese einfach nachlässig arbeitet. In jedem Fall ist das bewusste Plagiat das Hauptmotiv der meisten Personen, die in der Diebstahl geistigen Eigentums verwickelt sind. Begünstigt wird dies durch den Umstand, dass die heutige Technologie es einfacher macht, nach Informationsquellen zu suchen. Allerdings sind die Situationen, in denen Plagiate entstehen, unterschiedlich, entsprechend den obengenannten Entstehungsbedingungen. Im Fortgang werden wir fünf der häufigsten Fälle skizzieren und erörtern, die jeder Autor vermeiden sollte, denn ungeachtet der Motive bleibt ein Plagiat eine inakzeptable Betrugshandlung.

 

  • Paraphrasieren stellt ein häufiges Problem für viele Autoren, Journalisten und Studierende dar, die ihre Quellen falsch oder gar nicht zitieren. Dieses Szenario beinhaltet natürlich das Werk eines anderen Autors, das in den meisten Fällen leicht verändert wird, wobei die Satzstruktur die gleiche bleibt und als eigene verwendet wird. Selbst wenn die Sätze oder Passagen vollständig aus anderen Wörtern beziehungsweise Synonymen bestehen, bleibt die ursprüngliche Idee unverändert. Des Weiteren kann unsachgemäßes Paraphrasieren auch bei der Übersetzung fremdsprachiger Texte auftreten, wenn man nicht die Quelle angibt, aus der die Information entnommen wurden. Um derartige Situationen zu vermeiden, muss man einen Text in eigenen Worten wiedergeben und die Ursprungsquelle zitieren, um dem Leser deutlich zu machen, dass die Ursprungsidee tatsächlich von dem Autor der betreffenden Quelle stammt.
  • Wörtliches Zitieren ist ein weiterer häufiger Fall, in dem ein Plagiat aufgrund des Mangels entsprechender Symbole wie Anführungszeichen sowie Einrückungen und Quellenangaben entstehen kann. Das Kopieren und Einfügen von Informationen aus anderen Quellen ist für sich genommen nicht verboten bei der Erstellung eines Textes. Doch der Autor muss gewährleisten, dass alle Sätze gemäß den allgemeinen Anforderungen zitiert werden, um zu vermeiden, dass sie die ausgedrückten Ideen als eigene ausgeben.
  • Das Zitieren einer nichtexistierenden Quelle tritt häfug bei Studierenden auf, beispielsweise wenn sie nicht imstande sind, eine Quelle zu finden, die ihre Aussagen stützt. Autoren, die sich auf ein derartiges Plagiat einlassen, täuschen ihre Leser, indem sie ihnen vormachen, dass eine bestimmte Idee oder Aussage durch eine bestehende Quelle gestützt ist.
  • Ungenaues Zitieren entsteht häufig aus Nachlässigkeit seitens des Autors und dessen Unfähigkeit, den allgemeinen Vorgaben hinsichtlich der Zitationsweise, des Zitierens, Zusammenfassens oder Paraphrasierens einer Quelle Folge zu leisten. So gelten das Auslassen von Zitaten im Text oder die Angabe falscher Informationen über den Ursprung eines bestimmten Zitats im Literaturverzeichnis ungeachtet der Absichten des Autors als Plagiat. Man kann ungenaues Zitieren leicht dadurch vermeiden, dass man sich einfach mit den Zitationsanforderungen des jeweiligen Fachs vertraut macht.
  • Ein Selbstplagiat liegt vor, wenn der Autor sich selbst oder eine seiner zuvor veröffentlichten Arbeiten wiederholt nutzt, ohne dies anzugeben. Es können mehrere Fälle des Selbstplagiats unterschieden werden: zum Beispiel der Fall, wenn Studierende eine unveränderte Version ihrer früheren Arbeit als Studienarbeit neu einreichen. In diesem Fall ist die Arbeit nicht mehr neu beziehungsweise ein Original und gilt daher als eine Plagiatshandlung. Der Autor sollte ungeachtet des Urhebers stets die Quelle der Information angeben, auch wenn es sich dabei um ein eigenes Werk handelt. Das Verwenden oder Umschreiben der eigenen Arbeiten ohne entsprechende Angabe ist ebenso trügerisch wie ein bewusstes Plagiat oder gewisse Fälle des Paraphrasierens.

Es gibt selbstverständlich noch andere Fälle, in denen sich ein Plagiat feststellen lässt, und obwohl sich die Situationen in ihrer Schwere unterscheiden, sollte das Stehlen des geistigen Eigentums eines Anderen oder das Nicht-Angeben von Quellen unbedingt vermieden werden, da es als unaufrichtig und inakzeptabel gilt und in vielen Fällen ein Vergehen darstellt, das weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen kann. Im Folgenden werden wir die negative Auswrikungen von Plagiaten näher beleuchten.

 

Konsequenzen von Plagiaten

Die Handlung des Plagiierens der Arbeit einer anderen Person gilt als ein ethischer Verstoß, und daher werden diejenigen, die dabei erwischt werden, in der Regel durch eine bestimmte Institution bestraft, sei es die Hochschule oder den Arbeitgeber. Wie bereits erwähnt, unterscheiden sich die Arten von Plagiaten hinsichtlich ihres Schweregrades, je nach der ursprünglichen Absicht des Autors. Auch wenn das Plagiat selbst nicht als Verbrechen gilt, ist es dennoch eine strafbare Handlung und kann in Fällen von Urheberrechtsverletzung, in denen die Gesetze zum Schutz des geistigen Eigentums gelten, sogar zu einem Gefängnisaufenthalt führen. Freilich sind Plagiate in einem studentischen Umfeld wahrscheinlich weniger schwerwiegend als der Diebstahl von urheberrechtlich geschütztem geistigen Eigentum. Häufig sind Studierende, die plagiieren, dem Risiko ausgesetzt, in Form von schlechterer Benotung, einer nicht-bestandenen Lehrveranstaltung oder in seltenen Fällen der Exmatrikulation von der Hochschule bestraft zu werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Studierende die Ernsthaftigkeit von Plagiaten ignorieren sollten, sondern sich vielmehr darüber im Klaren sein sollten, was sie erwartet, wenn sie einen unethischen und unehrlichen Ansatz für ihre akademische Arbeit verfolgen.

Obgleich Plagiate tatsächlich überwiegend innerhalb von Bildungseinrichtungen wie Schulen, Hochschulen und Universitäten vorkommen, beschränken sich die Konsequenzen solcher unaufrichtigen Handlungen nicht nur auf die hierfür verantwortliche Person. Plagiate können tatsächlich auch Dritten gegenüber wie akademischen Institutionen, der Wirtschaft oder der Gesellschaft als Ganzes ziemlich schädlich sein. Nachstehend schauen wir uns diese drei Beispiele an und erörtern, wie schädlich die Folgen von Plagiaten für jedes einzelne sein könnten.

  • Akademische Institutionen können von großen Plagiatsmengen seitens der Studierenden betroffen sein. Wenn Letztere das geistige Eigentum anderer stehlen, dann wird der Wert ihres akademischen Grades davon unmittelbar beeinflusst. Infolgedessen kann das Ansehen der jeweiligen akademischen Einrichtung ernsthaft gefährdet werden. Im größeren Umfang riskiert die betreffende Schule, Hochschule oder Universität, ihre Marke auf dem globalen Markt zu beschädigen, was sich in der Anzahl an Studierenden, die sich künftig einschreiben möchten, widerspiegeln kann.
  • Die Wirtschaft ist ein weiterer Aspekt, der stark durch Plagiatoren beeinträchtigt werden kann. Auch hier liegt der Schwerpunkt wieder vor allem auf Studierenden als Plagiatoren, da diese Handlung nicht nur, wie erwähnt, ihre akademischen Grade entwertet, sondern darüber hinaus ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in dem jeweiligen Bereich. In der Folge erleben zahlreiche Sektoren einen Fachkräftemangel.
  • Gesellschaft: Der Aspekt der Gesellschaft steht grundsätzlich auch in Verbindung mit dem vorherigen, was die Konsequenzen für die Wirtschaft eines Landes angeht. An dieser Stelle geht es jedoch um einen Einfluss größeren Ausmaßes, der nicht nur Studierende, sondern auch Berühmtheiten, Schriftsteller, Künstler und im Grunde jeden betrifft, der ein Plagiat produziert. Die Schäden betreffen hauptsächlich die Gesellschaft als Ganzes, insofern sie bald aus Personen bestehen könnte, die unfähig sind, sich eines kritischen Denkvermögens zu bedienen oder sich kreativ auszudrücken. Dies kann unter Umständen zu einer Gesellschaft führen, die außerstande ist, einen Fortschritt bei dem Versuch zu erzielen, innovative Ideen zu entwickeln, die das Leben der Menschen zum Besseren verändert.

 

Mit dem Fortschreiten der Technologien haben Plagiate zweifellos zugenommen, doch zugleich auch die Möglichkeiten zu ihrer Bekämpfung. Zahlreiche Institutionen nutzen Plagiatserkennungs-Software, die jeden Schrifttext durch einen Abgleich von Wörtern und Phrasen mit Tausenden von Internetquellen analysiert. Plagcheck.me ist ein sehr nützliches Instrument, das sofortige und genaue Ergebnisse für jeden liefert, der die Originalität seines Texte gewährleisten möchte.

 

Nützliche Tools: Plagiatserkennungs-Software

Inzwischen gibt es effiziente Möglichkeiten, Plagiate zu bekämpfen und diejenigen zu bestrafen, die sich auf derartige betrügerische Handlungen einlassen. Plagiatserkennungs-Instrumente ermöglichen verschiedenen Institutionen, dem Trend leicht und erfolgreich entgegenzuwirken. Doch mit so vielen verschiedenen Unternehmen, die ihre Plagiatsprüfungsdienste anbieten, kann es sich für Nutzer als schwierig erweisen zu bestimmen, welche die effizienteste und preislich angemessenste ist. Aus diesem Grund steht plagcheck.me jedem zur Seite, der ein zuverlässiges Tool benötigt, das unmittelbare und akkurate Ergebnisse liefert.

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